Das kleine Gebäude von ca. 84 m² wurde auf dem Gelände der Stiftung steps for children neben der Computerschule errichtet und dient der Pilzzucht und dem Pilzverkauf.

Eine Sprinkleranlage ermöglicht die Regulierung der Temperatur (20-23 °C) und spezielle Gräser sorgen für gutes Gedeihen der Pilze.

Pilzhaus 1Pilzhaus 2

Was es mit den Gräsern auf sich hat und wie die Pilzzucht genau funktioniert, beschreibt Projektleiter Henk Olwage: „Die Samen der Pilze wachsen zunächst in Flaschen in einem abgedunkelten Raum. Am besten wachsen sie auf einem ganz bestimmten Substrat, einer Art Weizen oder Grass. Im nächsten Schritt werden die Samen in Tüten umgepflanzt, welche in einem anderen Raum lagern. In den Tüten befindet sich ein anderes Wachstumsmedium, in denen die Pilze bis zur Ernte wachsen und gedeihen.“

Pilzhaus 4Ein Teil der Ernte wird in der Suppenküche für das Mittagessen der Kinder verarbeitet und der andere Teil soll mit leckeren Rezeptideen an die Bewohner der Umgebung bzw. Supermärkte verkauft werden. Die erwirtschafteten Erträge aus der Pilzproduktion kommen, nach Abzug der laufenden Kosten, in vollem Umfang den Kindern in der Vorschule sowie der Suppenküche zugute.