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3. Infektionswelle macht auch vor steps nicht halt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind infiziert

Noch während Gründer Michael Hoppe auf Projektreise in Namibia war, ist dort die dritte und bisher heftigste Infektionswelle ausgebrochen. Es sind dramatische Situationen in einigen Städten und Regionen, so gelten Ein- und Ausreisebeschränkungen für das Gebiet, das die Städte Windhoek, Okahandja und Rehoboth umfasst. In den staatlichen Krankenhäusern herrschen grenzwertige Zustände, es fehlen Beatmungsgeräte und Sauerstoff. "Viele Bekannte von mir vor Ort sind infiziert und einige davon haben das Virus nicht überlebt", sagt Michael Hoppe. Auch Mitarbeiter*innen und Kinder in unseren Projekten haben sich angesteckt.


Unsere Nationale Koordinatorin Ulrike Mai hat verzweifelt versucht, für eine schwer erkrankte Projektleiterin und ihren Mann ein Beatmungsgerät und Sauerstoff zu besorgen: der Sauerstoff ist einfach nicht erhältlich.


Zu wenig Impfungen

Trotz des grossen Impfangebots sind nur ganz wenige Impfungen verzeichnet worden: bereits zweimal geimpft wurden 0,78 %, die Erstimpfung erhielten 4,1 %. Bisher liessen sich grössere Teile der Bevölkerung kaum von einer schutzbietenden Impfung überzeugen, doch in den letzten 3 Tagen mit teilweise über 2.000 Neuinfektionen pro Tag hat sich die Situation ein wenig geändert.

Die Kindergärten und Vorschulen sowie alle Schulen müssen schliessen und die Kinder in vorgezogene Winterferien senden. Nicht nur Erwachsene infizieren sich und haben teils schwere Verläufe – auch Kinder sind von der Infektion betroffen.

Wir versuchen in allen Projekten unsere Suppenküchen geöffnet zu halten, doch die Lage wird immer schwieriger. Viele Personalausfälle ermöglichen kaum den kontinuierlichen Betrieb. Trotzdem versuchen unsere Projektleiterinnen mindestens den Suppenküchenbetrieb aufrecht zu erhalten, damit kein Kind zu Hause Hunger leiden muss. In Okahandja bleibt die Suppenküche geöffnet und teilt nicht wie bisher an 3 sondern an 5 Tagen in der Woche Mahlzeiten aus.


Mit Ihrer Hilfe können wir zumindest die täglichen Mahlzeiten für die Kinder und ihre Angehörigen sicherstellen.

Spenden Sie hier für unsere Suppenküchen und stellen Sie damit tägliche warme Mahlzeiten für unsere steps Kinder sicher.

Mit 40 CHF finanzieren Sie die Nahrung für 1 Kind + 2 Angehörige an 5 Tagen die Woche 1 Monat lang.